Hessischer Staatspreis Energie

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Umweltfreundliche, energieeffiziente Kühl- und Heizkonzepte

Zwei Hände halten einen kleinen, fein gerillten Metallwürfel, in der offenen Handfläche liegen weitere gleichartige Materialproben.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Ein Mitarbeiter betrachtet an einem Werkstatttisch eine kleine Materialprobe, vor ihm ein Drahtkorb voller gleichartiger Metallstücke.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Drei Personen in Anzügen betrachten in einem Besprechungsraum eine kleine Materialprobe, auf dem Tisch liegen Bauteile und Magnetkerne.
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Ein Mitarbeiter bedient in der Werkshalle eine eingehauste Fertigungslinie mit Touch-Bedienpanel.
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Blick von oben in eine Fertigungsanlage: Ein Mitarbeiter arbeitet zwischen zwei an Kranseilen hängenden Metallbehältern.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Ein Mitarbeiter mit Brille und Arbeitshandschuhen bedient das Schaltpult einer Produktionsmaschine.
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Breiter Mittelgang einer Produktionshalle mit Lagerregalen auf der linken und Fertigungsmaschinen auf der rechten Seite.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Sechs Mitglieder des Projektteams stehen in einer Produktionshalle vor einer Fertigungsanlage, teils in Arbeitskleidung, teils im Anzug.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Große dreidimensionale Buchstaben VAC an der gelben Wellblechfassade eines Werksgebäudes, von unten gegen den Himmel fotografiert.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Fünf Personen bei der Preisverleihung in Kassel mit gerahmter Urkunde und dem bunt bemalten Löwen des Hessischen Staatspreises Energie, dahinter das Projektplakat.
© Theresa Rundel / LEA Hessen GmbH
Die ersten Kältemaschinen wurden im 19. Jahrhundert entwickelt. Bis heute arbeiten Kühlsysteme nach dem gleichen Prinzip - der Kompression und Expansion einer Kühlflüssigkeit. Dieses Prinzip funktioniert technisch immer noch, aber die verwendeten Kühlflüssigkeiten sind umweltschädlich, giftig oder sogar explosiv. Mit CALORIVAC-Legierungen entwickelt die VAC innovative Materialien, die die Kühltechnik umweltfreundlicher und umweltschädliche Kühlflüssigkeiten überflüssig machen.

Der magnetokalorische Effekt wurde bereits 1917 entdeckt, konnte jedoch bis heute nicht in eine marktfähige Technologie überführt werden. VAC hat das Potenzial dieser Technologie erkannt und festgestellt, dass sich mit dem breiten Rohstoffportfolio magnetokalorische Materialien herstellen lassen. CALORIVAC unterstützt das Ziel, Emission von Treibhausgasen bis 2030 um 2/3 zu reduzieren und eignet sich, um besonders energieintensive und verlustbehaftete Kühl- und Heizprozesse zu verbessern.

Wärme

Hauptverantwortlich

VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG

Grüner Weg 37
63450 Hanau
Telefon: 06181 38-0

Konzept

Das neuartige magnetokalorische Kühl- & Heizkonzept beruht auf dem magnetokalorischen Effekt und funktioniert ohne den Einsatz von umweltschädlichen Kühlmitteln wie z.B. FCKW und ist dabei besonders energieeffizient. Die Temperaturänderung erfolgt durch ein sich änderndes Magnetfeld. Im magnetokalorischen Generator erfolgt dabei eine Umwandlung von Bewegungsenergie (bewegte Magnete) in Wärme oder Kälte, die für Kühlung oder Heizung genutzt werden kann.

zur Website

Das sagt die Jury

Dr.-Ing. Philipp Strauß

"Die effiziente Bereitstellung von Wärme aus erneuerbaren Energien ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Der Preisträgerin Vacuumschmelze GmbH & Co. KG aus Hanau ist es gelungen magnetokalorische Materialien zu entwickeln und in Prototypen für Kühl- und Heizgeräten einzusetzen. Auch ein Konzept für die Serienfertigung zur Herstellung der innovativen Legierung befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Das zeigt in vorbildlicher Weise, wie Innovationen helfen können umweltfreundlich unsere Klimaziele zu erreichen. Die konsequenten Schritte für eine breite Markteinführung unterstreichen die Preiswürdigkeit.“

Dr.-Ing. Philipp Strauß Fraunhofer IEE