Hessischer Staatspreis Energie

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Metal Energy Hub – Eisen als Energiespeicher

© TU Darmstadt | Lars Möller
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Wie lässt sich erneuerbare Energie über Wochen und Monate speichern und bei Bedarf wieder nutzbar machen? Der Metal Energy Hub (MEH) der Technischen Universität Darmstadt nutzt Eisenpulver als chemischen Energieträger und entwickelt damit einen neuartigen Ansatz für die saisonale Speicherung erneuerbarer Energie.

Regenerativ erzeugter Strom wird dabei genutzt, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren und die Energie so chemisch zu speichern. Das Eisen kann in Form von Pulver über lange Zeit gelagert und einfach transportiert werden, ohne sich dabei selbst zu entladen. Bei Bedarf wird es mit Luft oxidiert und setzt dabei große Mengen Wärme frei, die für Industrieprozesse, Fernwärme oder Stromerzeugung genutzt werden kann. Das entstehende Eisenoxid wird anschließend erneut reduziert – ein geschlossener Energiekreislauf entsteht.

Seit 2025 vereint der MEH Forschung, Industrie und Politik. Das interdisziplinäre Team bringt Expertise aus Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Energiewirtschaft, Betriebswirtschaft, Politik und Technologietransfer zusammen; Partner aus der Industrie sind aktiv eingebunden.

Der MEH zeigt mit seinem Ansatz, wie Forschung aus Hessen dazu beitragen kann, eine zentrale Herausforderung der Energiewende zu lösen: erneuerbare Energie sicher und kostengünstig über lange Zeit zu speichern und bedarfsgerecht nutzbar zu machen.

Wärme

Hauptverantwortlich

Technische Universität Darmstadt

Otto-Berndt-Straße 2
64287 Darmstadt

Telefon: +49 6151 1624155
E-Mail: metalenergyhub@stfs.tu-darmstadt.de

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