Grüne Christian-Rauch-Schule: Möglichkeiten und Grenzen der E-Mobilität in Bad Arolsen

Die CRS möchte den Energieverbrauch der Schule zukünftig aus regenerativen Quellen speisen. 

Deshalb sollen auf Schuldächern, Sporthallendächern etc. Solaranlagen installiert werden, die die Energieversorgung der Schule zu einem erheblichen Prozentsatz übernehmen. Hierbei müssen auch sinnvolle und zeitgemäße Speichermöglichkeiten in die Planungen einbezogen werden.

Der Großteil der Lehrer und Schüler legt einen täglichen Schulweg von 100 km und mehr zurück. Eine Umfrage im September 2017 unter Schülern und Lehrern der CRS und der benachbarten Kaulbachschule hat ergeben, dass mehr als 50% der Pendler bereit wären, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen, wenn in der Schule eine Lademöglichkeit bestünde und diese aus regenerativen Energiequellen gespeist würde.
Um der Schulgemeinde (Schüler, Lehrer, Eltern, aber auch Bad Arolser Bürger) Einfluss auf den Betrieb der Anlage zu ermöglichen, wird u.a. auch die Gründung einer Betreiber-Genossenschaft oder eines gemeinnützigen Vereines erwogen.

Schülerinnen und Schüler / Schulen

Hauptverantwortlich

Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern der Christian-Rauch-Schule

Patrique Fischer, Werner Sostmann, Martin Riese, Wolfgang Fromm, Veronika Schmidt, Lars Mikloweit, Franziska Fritz

Konzept

  • Planungsphase: Interesse wecken über eine E-Mobilitäts-Messe, Beschäftigung im Fachunterricht, Bedarfsermittlung mittels Umfragen, öffentliche Infoveranstaltungen, Beauftragung einer Machbarkeitsstudie
  • Realisierungsphase: Entscheidung für ein sinnvolles Betreibermodell, Ausstattung der Schule mit PV-Anlage sowie geeigneter Speichermöglichkeiten und Installation von Ladesäulen
  • Angestrebte Ziele: Versorgung der Schule mit eigenem Strom, Pendler und interessierte Bad Arolser Bürger benutzen regenerativ geladene Elektrofahrzeuge
  • Im Unterricht wird das Projekt in allen Phasen sowie die eigene Rolle im globalen Zusammenhang kritisch in den Blick genommen und gegebenenfalls neu ausgerichtet