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CO2-freier Motorbetrieb durch dezentrale Ammoniak-Cracker

Der NH3-Cracker von Ammonigy in einer Werkhalle: ein isolierter Reaktorbehälter auf einem Edelstahlgehäuse, daneben Rohrleitungen, Panzerschläuche und ein blauer Druckbehälter.
© Ammonigy GmbH
Drei Personen stehen nebeneinander vor dem Ammoniak-Cracker und dem Motorprüfstand von Ammonigy in einer Werkhalle.
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Zwei Männer stehen lächelnd in einer Werkhalle vor einem großen Versuchsmotor auf blauem Rahmengestell mit Kühler, Rohrleitungen und Messtechnik; auf einem Rollpult vor ihnen liegt ein Tablet. Rechts am Motor hängt ein Schild mit der Aufschrift „CO2-freier Gasmotor“.
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Motorprüfstand mit angeschlossenem Ammoniak-Cracker von Ammonigy in einer Werkhalle, umgeben von Rohrleitungen, Kühlern und Schaltschränken.
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Eine Person mit Gehörschutz und Mütze sitzt am Messplatz vor drei Bildschirmen mit Messkurven und Steuerungssoftware; dahinter der Motorprüfstand von Ammonigy.
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Wie lassen sich Verbrennungsmotoren auch in schwer elektrifizierbaren Bereichen klimafreundlicher betreiben? Das GreenTech-Unternehmen Ammonigy entwickelt dafür dezentrale Ammoniak-Cracker, die direkt am Einsatzort Wasserstoff aus Ammoniak erzeugen. Durch die Beimischung von Wasserstoff wird die Zünd- und Brenneigenschaften des Ammoniaks verbessert, so dass es – als kohlenstofffreier Kraftstoff – in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden kann.

Das Verfahren verbindet die guten Transport- und Speichereigenschaften von Ammoniak mit der direkten Nutzung als Energieträger. Damit eröffnen sich insbesondere für Schifffahrt, Güterlokomotiven und weitere Schwerlastanwendungen neue Perspektiven für die Dekarbonisierung. Bestehende Motorentechnik kann dabei weitergenutzt werden.

Die patentierte Technologie wird in Gernsheim unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, Heraeus Precious Metals und der Deutschen Bahn verbindet wissenschaftliche Expertise mit industrieller Anwendung.

Mit dem modularen Cracker-Konzept will Ammonigy den Schritt vom technologisch erprobten Demonstrator zur skalierbaren Serienlösung schaffen – und damit eine hessische Technologie für die klimafreundliche Transformation energieintensiver Anwendungen etablieren.

Mobilität

Hauptverantwortlich

Ammonigy GmbH

Wörthstraße 37
70563 Stuttgart

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