Hessischer Staatspreis Energie

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Defossiliertes Kraftwerk - ein nahezu autarkes Bio-Wohnhaus

Hinter der Idee des autarken Bio-Wohnhaus steht die Frage, was getan werden muss, um das Grundbedürfnis Wohnen, auch in Zeiten der Energiewende, optimal abzubilden? Im Vordergrund steht dabei die Auswahl von weitestgehend biologischen, nachwachsenden Rohstoffen, das Energiekonzept des Hauses sowie die ressourcenschonende Wiederverwertung aller Bauteile („cradle to cradle“).

Jegliche Energie ist elektrischer Form. Neben der Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen, existieren acht dezentrale Anlagen zur kontrollierten Lüftung mit 90% Wärmerückgewinnung. Ein geleastes Elektroauto, gespeist aus der eigenen Energiequelle existiert für die momentan drei Mietparteien. Die CO2 Einsparung der Häuser im Betrieb ist außerordentlich und noch nicht endgültig bezifferbar. Alle Bewohner zahlen lediglich die Warmmiete pro Wohnung mit reduziertem Strompreis als Anreiz zum Energiesparen, d.h. es wird ein Festpreis auf den Quadratmeter kalkuliert.

Systemintegration

Hauptverantwortlich

Metz Befestigungstechnik GmbH

Solmser Gewerbepark 26
35606 Solms
Tel 06442 922440
www.metz-gruppe.de

Konzept

Holz als natürlicher, nachwachsender, CO2 - speichernder Rohstoff bildet die Grundlage für den Holzrahmen und Massivdecken sowie für die Dämmung des Hauses. Dach und Fassaden sind Flächen zur Energiegewinnung; ergänzt durch unbehandelte, belüftete Holzschalung. Die Häuser verfügen über PV-Module; unterstützt durch Leistungsoptimierer bei Schattenschlag. Im Vordergrund steht der Energieeigenverbrauch im Haus. Eine intelligente Steuerung füllt die Salzwasser-Batterie und speist nicht verbrauchten Strom ins Netz.

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Preisträger des Hessischen Staatspreises für innovative Energielösungen (Kategorie Systemintegration): Das Biohaus

Das sagt die Jury

Matthias W. Send

„Hier wird anschaulich gezeigt, wie nachwachsende Rohstoffe und Sonnenenergie kombiniert und genutzt werden können. Herausragend ist ein Salzwasserspeicher, der aus recyceltem Kunsthof hergestellt ist. In diesem Zusammenhang ist es dann auch fast selbstverständlich, dass ein E-Auto aus eigenen Quellen geladen werden kann.“

Matthias W. Send ENTEGA AG