Hessischer Staatspreis Energie

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Energieautarke Pyramide

​Mit dem Projekt ´Energiespeicher für das Ökohaus´ an der Wöhlerschule wird ein Beitrag zur Umweltbildung für eine klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung der Zukunft geleistet. Das Thema Energiespeicherung führt in der öffentlichen Diskussion z.Z. noch ein Schattendasein. Es sollte jungen Menschen aber dringend nahegebracht werden. Dazu muss es an Schulen ein zunehmend wichtiges Thema werden.

Der Hintergrund an der Wöhlerschule in Frankfurt ist, dass ein Teil des Schulgebäudes aus einer Glaspyramide besteht. Bei dieser Pyramide ist der Innenraum hinter dem verglasten Bereich im Sommer viel zu heiß, während er im Winter zu kalt ist. Dadurch ist die Pyramide teilweise nur eingeschränkt für den Projektunterricht nutzbar. Die Ursache für den großen Glasanteil der Pyramide ist, dass sie ursprünglich auch als Gewächshaus mitkonzipiert wurde.


Nachwuchs

Hauptverantwortlich

Wöhlerschule in Frankfurt am Main

Mierendorffstr. 6
60320 Frankfurt am Main
Tel 069 21235333
www.woehlerschule.de

Konzept

Die Idee besteht darin, acht bis zehn Fenster von außen mit Solarmodulen zu bedecken. Durch die Teilbeschattung fällt weniger Sonne ein und das Aufheizproblem verringert sich. Der solar erzeugte Strom soll gespeichert werden und kann die elektrischen Geräte in der Pyramide und im Pausenverkauf, wie Kühlschränke, Beleuchtungen, etc. energieneutral betreiben. Im Sommer könnte der überschüssige Strom bei Bedarf für solare Lüftung und Kühlung und im Winter für die Heizung genutzt werden. Dabei wird neben Lüftern an den Einsatz einer Wärmepumpe gedacht. Bei vollem Speicher wird in das Stromnetz eingespeist werden. Damit werden zusätzlich CO2 -Emissionen vermieden.

zur Website

Preisträger des Hessischen Staatspreises für innovative Energielösungen (Kategorie Nachwuchs): Projekt energieautarke Pyramide

Das sagt die Jury

Dr. Sabine Säck-da Silva

„Das Projekt „Energieautarke Pyramide“ zeigt auf überzeugende Weise, wie zukunftsfähige Energiethemen in der Schule praxisnah vermittelt werden können.“

Dr. Sabine Säck-da Silva deENet e.V.