Hessischer Staatspreis Energie

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Schienenpersonenverkehr mit CO2 freier Antriebstechnik unter Verwendung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie

Der RMV plant zum Dezember 2022 emissionsfreie Wasserstoffzüge auf vier nicht elektrifizierten Regionalbahnstrecken im Taunus anzuschaffen. Dies nimmt immer mehr Gestalt an. Der Einsatz von Wasserstoff anstelle von Diesel macht die Fahrzeuge lokale emissionsfrei, zudem sind sie aufgrund des Elektroantriebs auch leiser. Insgesamt werden etwa gut 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Das Konzept besteht aus der Beschaffung einer der ersten und zum jetzigen Zeitpunkt weltweit größten Flotte von mit Wasserstoff angetriebenen Schienenfahrzeugen des Personenverkehrs inklusive deren Wartung und der Sicherung der Wasserstoffversorgung und Betankung. 

Zum Zeitpunkt der Beschaffungsentscheidung befanden sich erst zwei Vorserienfahrzeuge des Herstellers Alstom im probeweisen Fahrgastbetrieb in Norddeutschland. Das Konzept ging zunächst vom Einsatz industriell erzeugten "Abfall-Wasserstoff" aus dem Industriepark Frankfurt-Höchst aus, zukünftig soll der Wasserstoff aber aus regenerativen Quellen stammen.


Verkehr

Hauptverantwortlich

Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH / Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Alte Bleiche 5
65719 Hofheim am Taunus
Tel 06192 294-0
www.rmv.de

Konzept

Die Herstellerverantwortung hinsichtlich Instandhaltung und Energieversorgung weist vertraglich und strukturell einen sehr hohen Innovationsgrad auf. Mit dem Projekt wird diese Antriebstechnik auch auf den Schienenfahrzeugbereich erweitert. Weiterhin werden bei der Bereitstellung des Wasserstoffs und der Errichtung der Tankstelle neue Wege gegangen und Erfahrungen gesammelt.

zur Website

Preisträger des Hessischen Staatspreises für innovative Energielösungen (Kategorie Verkehr): Wasserstoffzüge des RMV

Das sagt die Jury

Jun. Prof. Dr. Ulrike Kramm

„Es handelt sich um ein Leuchtturmprojekt für Hessen, das nicht nur in andere Regionen Deutschlands ausstrahlen, sondern auch international eine hohe Wahrnehmung bekommen wird.“

Prof. Dr. Ulrike Kramm, Technische Universität Darmstadt