Hessischer Staatspreis Energie

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Planung, Erstellung, Betrieb, Verwaltung und Effizienzsteigerung eines Nahwärmenetzes auf Genossenschaftlicher Basis

Schema der Energie Genossenschaft Wasenberg: Links speist eine Biogasanlage über eine Heizzentrale mit Strom- und Wärmeerzeugung, Photovoltaik, Power-to-Heat und Pufferspeicher in ein Nahwärmenetz und ein kaltes Nahwärmenetz ein. Rechts sind die Abnehmer angeschlossen – zwei Wohnhäuser mit Übergabestation, Speicher und teils eigener Photovoltaik sowie zwei Industriebetriebe, einer davon mit Blockheizkraftwerk und PV. Über das öffentliche Stromnetz besteht eine zusätzliche Verbindung. Die Legende unterscheidet Biogas, Strom und Wärme sowie reine Abnahme und Abnahme mit Rückführung.
© Energie Wasenberg eG
Verschneites Dorf in der Dämmerung: Schneebedeckte Satteldächer reihen sich den Hang hinauf, im Hintergrund ein Kirchturm im Nebel, in einzelnen Fenstern brennt Licht. Eingeblendeter Text: „Früher, bevor es die Nahwärme in Wasenberg gab, qualmten im Winter viele Schornsteine“.
© Energie Wasenberg eG
Ziel: Dezentrale Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Lieferung von Strom und Wärme an alle Einwohner des Ortes Wasenberg, 1460 Einwohner.

Erzeugung durch 4 BHKW´s nach EEG 2014 in der Heizzentrale. 

Abnahme von überschüssiger Wärme der örtlichen Biogasanlage. 

Photovoltaik die vor Ort erzeugt wird, als Stromquelle und Speicherung nach dem Power-to-Heat-Verfahren in das Nahwärmenetz und den Pufferspeichern.

Einbindung von Solarthermieanlagen der Abnehmer ins Netz. 

Rücklauf des Wärmenetzes für den Anschluss eines Gewerbebetriebes an ein kaltes Wärmenetz. 

PV-Mieterstrommodelle für die Genossenschaftsmitglieder. 

Effizienzsteigerung durch optimale Einstellung der Hausübergabestation mit dem Ziel einer höheren Spreizung.

Sektorenkopplung

Hauptverantwortlich

Energie Wasenberg eG

Heinz Heilemann, Erich Korell, Gernot Prinz

Konzept

  • Nahwärmenetz mit Visualisierung durch eigenes Smart-Meter-Netz
  • Effizienzsteigerungen durch Variationsmöglichkeiten der Vor- und Rücklauftemperatur verschiedener Hausübergabestationen
  • Digitale Benutzerverwaltung mit zyklischer Verbrauchsdatenerfassung und Langzeitarchivierung
  • Einbindung zusätzlicher Wärmequellen innerhalb des Wärmenetzes