Hessischer Staatspreis Energie

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Defossiliertes Kraftwerk - ein nahezu autarkes Bio-Wohnhaus

Zwei Mehrfamilienhäuser mit Holzfassade, deren Balkonbrüstungen und Wandflächen vollständig mit Photovoltaikmodulen belegt sind; im Vordergrund herbstliche Zweige.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Straßenansicht zweier Holzhäuser, bei denen Dach, Fassade und Balkonbrüstungen mit Photovoltaikmodulen bestückt sind.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Zwei Männer betrachten eine mit Photovoltaikmodulen verkleidete Fassade; einer zeigt auf die Befestigung zwischen zwei Modulen.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Michael Metz blickt an der Fassade eines dreigeschossigen Holzhauses hinauf, in deren Holzverkleidung großflächig Photovoltaikmodule eingesetzt sind.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Michael Metz steht im Technikraum vor Wechselrichtern und grünen Batterieblöcken und liest in einem Prospekt zum Salzwasser-Batteriespeicher.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Zwei Männer stehen in einem Technikraum hinter einem Batteriespeicher; im Vordergrund verlaufen unscharf die farbigen Anschlusskabel.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Zwei Hände halten ein Smartphone mit einer Energiemanagement-App; das Schema zeigt Photovoltaik, Verbrauch, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Netz mit aktuellen Leistungswerten.
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Zwei Männer stehen im Gespräch vor einem geöffneten Zählerschrank mit Stromzählern und Sicherungsautomaten.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Eine Person zeigt auf das Display eines Smartphones mit detaillierten Betriebswerten der Speicheranlage; dahinter stehen die grünen Blöcke des Batteriespeichers.
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Ein Mann steht in einem noch im Rohbau befindlichen Raum an der Wand und blickt durch die bodentiefe Fensterfront nach draußen; am Boden stehen Farbeimer.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Michael Metz hält die bunt bemalte Löwen-Trophäe des Hessischen Staatspreises Energie vor einer Hauswand, die vollständig mit Photovoltaikmodulen verkleidet ist.
© Stefan Wildhirt / LEA Hessen GmbH
Hinter der Idee des autarken Bio-Wohnhaus steht die Frage, was getan werden muss, um das Grundbedürfnis Wohnen, auch in Zeiten der Energiewende, optimal abzubilden? Im Vordergrund steht dabei die Auswahl von weitestgehend biologischen, nachwachsenden Rohstoffen, das Energiekonzept des Hauses sowie die ressourcenschonende Wiederverwertung aller Bauteile („cradle to cradle“).

Jegliche Energie ist elektrischer Form. Neben der Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen, existieren acht dezentrale Anlagen zur kontrollierten Lüftung mit 90% Wärmerückgewinnung. Ein geleastes Elektroauto, gespeist aus der eigenen Energiequelle existiert für die momentan drei Mietparteien. Die CO2 Einsparung der Häuser im Betrieb ist außerordentlich und noch nicht endgültig bezifferbar. Alle Bewohner zahlen lediglich die Warmmiete pro Wohnung mit reduziertem Strompreis als Anreiz zum Energiesparen, d.h. es wird ein Festpreis auf den Quadratmeter kalkuliert.

Systemintegration

Hauptverantwortlich

Metz Befestigungstechnik GmbH

Solmser Gewerbepark 26
35606 Solms
Tel 06442 922440
www.metz-gruppe.de

Konzept

Holz als natürlicher, nachwachsender, CO2 - speichernder Rohstoff bildet die Grundlage für den Holzrahmen und Massivdecken sowie für die Dämmung des Hauses. Dach und Fassaden sind Flächen zur Energiegewinnung; ergänzt durch unbehandelte, belüftete Holzschalung. Die Häuser verfügen über PV-Module; unterstützt durch Leistungsoptimierer bei Schattenschlag. Im Vordergrund steht der Energieeigenverbrauch im Haus. Eine intelligente Steuerung füllt die Salzwasser-Batterie und speist nicht verbrauchten Strom ins Netz.

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Das sagt die Jury

Porträt von Matthias W. Send: ein Mann mit kurzen dunklen Haaren im schwarzen Anzug mit weißem Hemd und blau gestreifter Krawatte vor grauem Hintergrund.

„Hier wird anschaulich gezeigt, wie nachwachsende Rohstoffe und Sonnenenergie kombiniert und genutzt werden können. Herausragend ist ein Salzwasserspeicher, der aus recyceltem Kunsthof hergestellt ist. In diesem Zusammenhang ist es dann auch fast selbstverständlich, dass ein E-Auto aus eigenen Quellen geladen werden kann.“

Matthias W. Send ENTEGA AG